Prof. Michael Keller

Jahrgang 1955, stammt aus einer süddeutschen Musikerfamilie. Seine pianistische Ausbildung in der Zeit bis zum Abitur prägten Roland Keller und Ludwig Hoffmann. Anschließend studierte er an der Hochschule für Musik Freiburg in der Meisterklasse von Prof. Vitaly Margulis. Nach seiner Konzertreifeprüfung lehrte er an der Hochschule für Musik in Freiburg, bis er 1988 als Professor an die Hochschule für Musik Detmold, Abt. Münster berufen wurde. Seit 2010 leitet er als Dekan die heute eigenständige Musikhochschule Münster. Neben Engagements in ganz Europa führen ihn Konzerte, Lecture Recitals, Meisterkurse und Vorträge regelmäßig nach Japan und Korea. Er ist Juror bei internationalen Wettbewerben in Deutschland, Bulgarien, den Niederlanden, Japan und Russland. Michael Keller widmet sich mit großem Engagement der pianistischen und künstlerischen Entwicklung seiner multinational zusammengesetzten und vielfach preisgekrönten Klavierklasse.

 

 

Prof. Konrad Maria Engel

Geboren in der Nähe von Frankfurt am Main, wuchs Konrad Maria Engel in einem eher naturwissenschaftlich geprägten Elternhaus im hessischen Echzell auf. Während seiner Kindheit und Jugend zeichnete sich jedoch früh ab, daß die Musik für ihn zur Berufung werden sollte. Etliche Stipendien (u.a. von der Studienstiftung des Deutschen Volkes) und ein gutes Dutzend Preise und Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben bekräftigten dies über die Jahre seiner Ausbildung zum Konzertpianisten nachhaltig.

Sein Klavier- und Musikpädagogik-Studium in der Meisterklasse von Karl-Heinz Kämmerling schloss er 2006 mit dem Konzertexamen in Hannover ab. Wesentliche Impulse erhielt er während seiner Ausbildung außerdem von John O'Conor im Rahmen der Wilhelm-Kempff-Akademie Positano, von Bernhard Wetz und Gerhard Schroth in Frankfurt sowie durch den Ensembleunterricht u. a. bei Vassilia Efstathiadou, Antje Weithaas, Grainne Dunne, Wolfgang Böttcher und Klaus Peitz.

Seit Mitte der 1990er Jahre konnte sich Konrad Engel neben seiner solistischen Laufbahn den Ruf als hervorragender Kammermusiker und Liedbegleiter erspielen. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die intensive und äußerst erfolgreiche Zusammenarbeit mit Rouven Schirmer (Cello) sowie die von Presse und Publikum hochgelobten Konzerte des „Trio Corrado" mit Konradin Seitzer (Violine) und Konrad Haesler (Cello). Darüber hinaus sammelte Konrad Engel weitgefächerte Erfahrungen mit groß besetzten Ensembles bis hin zur Leitung zweier Kammerorchester im Raum Hannover.

Seine mittlerweile 30-jährige Konzerttätigkeit führte ihn bisher nach Japan, China in die USA und quer durch Europa. Als Solist konzertierte er mit zahlreichen renommierten Orchestern und trat im Rahmen etlicher internationaler Festivals auf. Sein Repertoire schließt dabei keinerlei Stilrichtungen und Epochen aus, was durch etliche Rundfunkproduktionen eindrücklich dokumentiert ist.

Die Vorliebe zum Unterrichten führte in den vergangenen Jahren dazu, daß sich Konrad Maria Engel immer mehr auf die pädagogische Arbeit konzentrierte. Großen Einfluss auf seine Tätigkeit als Lehrer haben die Erkenntnisse aus zahlreichen Studien des IMMM Hannover (unter der Leitung von Prof. Dr. Med. Eckart Altenmüller). Eine wichtige Rolle spielen außerdem ganzheitliche Aspekte und Ansätze sowie das Studium der klavierpädagogischen Historie. Frühe Stationen als Klavierlehrer waren unter andrem die CJD-Berufsfachschule Schlaffhorst-Andersen in Bad Nenndorf sowie die Musikschule der niedersächsischen Landeshauptstadt. Von 2011 bis 2015 leitete er im Rahmen eines Lehrauftrages eine Hauptfachklasse an der Hochschule für Künste in Bremen.

Seit 2012 erfüllt Konrad Engel eine Professur in Vertretung an der Hochschule für Musik Theater und Medien Hannover und unterrichtet zahlreiche Privatschüler (u. a. im Rahmen des Institutes zur Frühförderung hochbegabter Jugendlicher der HMTMH - IFF), die mittlerweile aus ganz Europa und Asien zu ihm kommen.

Im Januar 2017 folgte er dem Ruf auf eine Professur für Klavier an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin und der damit verbundenen Leitung der Klavierabteilung am Musikgymnasium Carl Phillip Emanuel Bach.

Neben seiner leidenschaftlichen Arbeit als Musiker und Pädagoge beschäftigt sich Konrad Engel außerdem besonders gerne mit bildender Kunst, Astronomie und Geschichte. Der Vollständigkeit halber soll an dieser Stelle aber auch die Leidenschaft für den Maschinenbau, im besonderen für klassische Automobile, nicht unerwähnt bleiben.

 

 

Prof. Jacob Leuschner

Geboren 1974 in Freiburg, studierte in Freiburg und Lübeck. Seine wichtigsten Lehrer waren Helmut Barth, Michel Béroff, Konrad Elser und Leonard Hokanson.

Seit 1989 konzertiert er als Solist und gefragter Kammermusikpartner in vielen europäischen Ländern, Japan, Südkorea, China und den USA und ist Gast bei zahlreichen internationalen Festivals. Er war mehrfacher Teilnehmer des Förderungsprojekts „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ des Deutschen Musikrats.

Auszeichnungen bei bedeutenden Klavierwettbewerben bezeugen seinen künstlerischen Rang: Viotti (Vercelli), Beethoven (Wien), Schubert (Dortmund), Mozart (Salzburg), Leeds, Rina Sala Gallo (Monza), Deutscher Musikwettbewerb, Deutscher Hochschulwettbewerb – um nur die wichtigsten zu nennen.

Er ist ferner Träger des Possehl-Musikpreises, des Kai-Uwe-von-Hassel-Preises und des Wiesbadener Mozartpreises.

Jacob Leuschner lehrte an der Musikhochschule Lübeck und war Gastprofessor an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar. Von 2008 bis 2014 hatte er eine Professur an der Musikhochschule Köln inne, um dann einem Ruf an die Musikhochschule Detmold zu folgen. In vielen europäischen Ländern, Japan, China und Korea gibt er regelmäßig Meisterkurse.

Sein Repertoire reicht von den Virginalisten bis in die Gegenwart; einen Schwerpunkt bilden die Meister der Wiener Klassik. Mehrfach führte er sämtliche Klaviersonaten von Mozart, Beethoven und Schubert in Konzertzyklen auf.

Daneben ist er als Juror auf internationalen Klavierwettbewerben und als Herausgeber tätig und hat sich intensiv mit historischen Tasteninstrumenten auseinandergesetzt. Er ist Begründer und künstlerischer Leiter des Brahms-Klavierwettbewerb Detmold.

Seine Diskographie umfasst neben zahlreichen Kammermusikwerken u.a. die späten Beethoven-Sonaten und Liszt-Transkriptionen, für 2017 ist eine Gesamtaufnahme der Sonaten für Klavier und Violine von Mozart mit der Geigerin Keiko Urushihara (für Nippon Acoustic Records) vorgesehen.

Heute ist Jacob Leuschner einer der profiliertesten und vielseitigsten deutschen Pianisten seiner Generation.

 

 

Jia Wang

Als Solopianist oder auch mit Orchester hat Jia Wang in vielen Ländern, bei Musikfestivals und in Konzertsälen in China, Deutschland, Österreich, Spanien, Portugal und in den Niederlanden gespielt. Durch die positive Resonanz der künstlerischen Leistung wurden Medien auf ihn aufmerksam , wie TV News : „Klangbild durch die Zeit“, „the Ghost Dancer on the Piano“ von SYTV China, ‘‘mit brennender Leidenschaft‘‘ schrieb Chinas erstes Teenager Piano Magazin, ‘‘Jia Wang fesselt mit Mephisto-Walzer in Worms ‘‘, so die Wormser Zeitung und das Darmstädter Echo titelte ‘‘Diabolisches Feuer - Der Pianist Jia Wang erfüllt das Kennedyhaus mit Poesie und Leidenschaft ‘‘. In den vergangenen Jahren hat Jia Wang als Pianist auch verschiedene internationale Erfolge errungen. Unter anderem hat er den 1st Preis beim ‚‘Delia Steinberg‘‘ International Piano Competition, Madrid (Spanien) 2008 gewonnen, war er zweimaliger Preisgewinner des International Piano Competition ‚‘Prix Amadeo‘‘ (2005 Holland und 2008 Deutschland), Medaillenträger des Porto International Piano Competition, Laureat vom International Piano Competition ‚Nueva Acropolis‘ in 2007. Jia Wang wurde in Shenyang (China) geboren. Seine musikalische Ausbildungen sind Bachelor von Shanghai Musikkonservatorium, Meisterdiplom und Konzertexamen von der Musikhochschule Köln. Durch wiederholte Einladungen des Shenyang Conservatory, Northeast Normal University und Xiamen Conservatory hat Jia Wang verschiedenste Meisterkurse gegeben. Mehr Info unter : www.jiawangpiano.com

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